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Oha   -   Mittwoch, 10.06.09                              Noch keine Bewertung! - bewerten
Ohas belebte Shorts - Ohas belebte Shorts
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Ohas belebte Shorts – Ohas belebte Shorts

Eigentlich tue ich sowas nicht. Aufräumen. Saubermachen. Mir meine Klamotten abends für den nächsten Tag rauslegen. Ich weiß auch wirklich nicht, was mich an diesem Sommertag dazu getrieben hat. Aber meine gerechte Strafe habe ich bekommen.
Als ich nämlich morgens aufwachte - es war ein Samstag, ich musste schnell noch einige Passbilder machen lassen, bevor die Geschäfte schlossen – waren die vorher ordentlich zusammengelegten Kleidungsstücke kreuz und quer auf dem Boden verteilt. Natürlich dachte ich sofort an einen Einbruch. Aber Geld, alle Papiere und alles andere, was jemand hätte stehlen wollen, waren noch da... Dann kam mir der Gedanke an einen alkoholbedingten Absturz meinerseits. Aber Bewusstsein, Schmerzfreiheit und alles andere, was ein Vollrausch oder ein sinnbildlicher Kater mir rauben können, waren ebenso noch vorhanden.
Was war hier also passiert? Ich hatte noch nie geschlafwandelt, diese Option schied auch aus. Oder lag es an den zusammengelegten Kleidern? Hatte diese abartige Ordnung mich innerlich entzweigerissen? Litt ich an einer Psychose? Egal, welche Erklärung ich fand, keine war wirklich angenehm – die Situation bedrückte mich zunehmend. Frische Luft würde mir gut tun. Schnell sammelte ich das zerknitterte Zeug vom Boden auf und versuchte, hineinzuschlüpfen. Dann fiel es mir wie Sandmännchen von den Augen: Meine kurze Hose fehlte, meine Lieblingsshorts waren nicht mehr da. Dunkelbraun, 0% Polyesther. So wohl wie mit ihr fühlten sich meine Oberschenkel sonst nie. Sie war im Kleiderstapel ganz unten gelegen... um an sie heranzukommen, hatte man T-Shirt, Unterwäsche und co zur Seite legen müssen. Natürlich! Diese Shorts waren das wertvollste, was es in meiner Wohnung gab. Mit Abstand. Der Einbrecher, der bemerkt hatte, wie bequem sie waren, musste ein wahres Genie gewesen sein...

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Bortid   -   Dienstag, 12.05.09                              Noch keine Bewertung! - bewerten
Lass mal...
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Lass doch mal was starten
Lass doch mal die Welt verbessern
Lass doch mal was neues machen
Lass es uns mal krachen lassen

Lass es uns nicht länger lassen
Unsre Ideen auch mal wahr zu machen
Lass uns unsre Wut mal fassen
und uns tatsächlich auch befassen

Mit unsrer geistigen Kraft
die ohne Taten gar nichts schafft
mit Schwung durchstarten,
denn
nur die harten kriegen nen Garten
bestimmt doch nicht durch Warten?

Lass uns aufhören zu motzen
Und in dieses Ding zu glotzen
Lass die Kraft, mit der wir strotzen
Theoretisch auch mal praktisch
in die Fressen rotzen

Lass uns mal was andres machen
als über alle nur zu lachen
über die geistig starken Schwachen
Lass es uns endlich krachen
Lassen

Wie viele Ideen sind im Rauch verzogen
Wie oft ham wir uns selbst belogen
Wann sind wir mal losgezogen
und warn mal nicht...verschroben

Wo sind all die Träume hin
Wo ist jetzt all der Sinn
Was ist mit unsrem Wortgespinn
Was war denn mit dem Dingsensding

Meckern bringts nich, weiß ich selbst
deshalb lass uns jetzt was starten
oder....
nochn bisschen warten

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Bortid   -   Mittwoch, 29.04.09                              Noch keine Bewertung! - bewerten
Der Punker
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Ich hasse diese Spiessergesellschaft
Ich zeige dass man es auch anders schafft
Ich will Anarchie und Frieden auf der Welt
Ich brauch euch nich, hast mir etwas Geld?
Ich hasse Nazis und Intoleranz
Ich red nich mit dir du hast n kleinen Schwanz

Du kannst mich nicht verstehen
Du weißt nich um was es geht
Du willst bleiben ich will gehen
Du weißt nich wie die Welt sich dreht

Ich weiß die Kapitalistenschweine zerstören uns
Ich weiß dass du geldgeile Schlampen bumst
Ich lach über dich weil du keine Ahnung hast
Ich mach dich alle du Spasst
Ich will ne Welt in ders dich nicht gibt
Ich will da leben wo es wärmer ist

Du gehst arbeiten du armes Schwein
Du bist ein Sklave deines Geldes
Du trinkst abends edlen Wein
Du stehst am Eingang meines Zeltes

Ich will nie so sein wie du es bist
Ich weiß dass du Scheiße frisst
Ich veränder was an meinem Aussehn
Ich weiß du wirst das nie verstehn
Ich bin aber individuell
Haste ma n Euro schnell?


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Oha   -   Montag, 13.04.09                              Noch keine Bewertung! - bewerten
Passend zur Pisse
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Experimente


In der Bewegung liegt nur Saft

In der Bewegung liegt die Kraft nicht
Jede Überlegung, die mit Stillstand bricht,
Besticht durch ihre Armseligkeit,
nicht durch ihren Erfolg,
Denn das Anhalten hat Stärke
Jede Bewegung ist doch nur ein Wandern zu nem neuen Stopp.
Salopp: Perfektion ist doch das Ende des Strebens
und nie- niemals eine Wende des Lebens.

Und hier kommt der Umkehrschluss,
mach ich Bewegung zum Selbstzweck,
Hau ich die Perfektion selbst weg,
Ist Power nen Dreck,
dann, --- bin ich glaub besser dran.


Kurzes und Fragmente

An diesem einen Abend in dieser einen Bar,
Sah ich, an nem Cocktail labend, einen BH.
Ich hob meinen Kopf, sah braun neben braun
schöne große Punkte mich fordernd anschaun.
Bloß was sie wollten war nicht ganz klar.

Bei meinem nächsten Move fühlte ich mich sehr geschickt
ich bestellte zwei Kurze,
schaute nach ob bei den Punkten was nickt,
Das tats, wir tranken im Sturz - und dann hats reingek



Wollen und tatsächlich tun...

Gründe suchen -

Erfolg verbuchen.

also Gründe finden -

dann einfach verschwinden.

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Bortid   -   Mittwoch, 11.02.09                              Noch keine Bewertung! - bewerten
Ungefilterte Hirnpisse
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Jaja, grad was schönes gefunden, was letztens entstanden ist. Ganz tiefgründiger Hirnschiss, ohne Sinn, mit viel Message:

Ich kenne kein Leid
Ich hab kein Interesse,
ich hau dir auf die Fresse.
Ich hab keine Zeit
Ich kenne keine Gnade
Ich kenne keine Agathe
Ich find das aber schade
Ich will dich etwas fragen
Ich kann dir etwas sagen
Darf ich dich mal schlagen
Das würd ich nur schwer ertragen
Das ist mir egal,
ich spendier ne runde abscheuliche qual

Aus dem Augenwinkel ganz verschwommen
Bemerkt er, dass sie näher kommen
Laut, bedrohlich, ihre schritte
angstschweiß auf der Stirn
Keine Lösung im Gehirn
Sieht er schon voraus, die Tritte
Vorm ersten der Kontakte dann
Zieht er sich doch noch aus dem Schlamm

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Oha   -   Dienstag, 10.02.09                              Noch keine Bewertung! - bewerten
Ohas belebte Shorts - Der Schreibmaschinen-Übeltäter
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Der Holztisch im leeren Schuppen ist nicht der Hauptdarsteller dieser kurzen Episode, sondern ihr Fundament. Denn auf ihm, im Lichtkegel einer Deckenlampe, steht eine Maschine, deren Schicksal weitaus aufwühlender ist, als das ihrer Unterlage. Eine Maschine, die ihre besten Tage bereits hinter sich hat. Von niemandem mehr gebraucht kauert sie einsam trauernd, Tag für Tag, Nacht für Nacht, Jahr für Jahr seit der Erfindung von Windows 95.
Die Leertaste ist an ihren Enden nach unten gebogen, über die Tastatur zieht sich Rost und wenn durch die undichte Stelle im Dach Wasser auf sie tropft, sieht es aus, als würde sie weinen.
Ist die Zeit der Schreibmaschinenübeltäter? Ich denke nicht.
Ist es ihr ehemaliger Besitzer? Vielleicht.
Denn der hat sich soeben erneut wehsüchtig an sie erinnert und sich aufgemacht, seinen alten Schuppen mal wieder zu besuchen.

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Boah   -   Montag, 02.02.09                              Noch keine Bewertung! - bewerten
Die unvollendeten Fälle des Detektiv Darek
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Detektiv Darek und der Kampf der Klischees - Teil 3


Der größte Darek aller Zeiten!
Jeden Montag, so 18Uhr wie möglich ein neuer Teil!


Link: Was bisher geschah...


... Vier kleine leuchtende Augen beobachteten ihn im Verborgenen über Tage hinweg, um ihrerseits Informationen zu sammeln. Die ersten beiden Augen, blau wie #9797FF, gehörten zu einem kleinen goldigen Wesen. Ein zufälliger Betrachter hätte es wohl als Mischung zwischen Schmetterling und Säugling beschrieben. Das Ding war so groß wie ein Erdmännchen. Es besaß zwei geschwungene, spitz zulaufende undurchsichtige rosa Flügel, die mit Mustern aus allerlei romantischem Gedöns (Herzchen, lachende Sonnen, kleine Kätzchen) überzogen waren. Zwischen diesen Fluginstrumenten befand sich ein mit flauschigem Fell überzogener schmaler Körper, der in einem unglaublich süßen, groß -backigen und -augigen Babykopf auslief, welcher wiederum lediglich von ein paar blonden Haaren beflaumt war. Dieses urige, knuffige Wesen protokollierte für einige Tage alle Handlungen von Darek. Als es genug wusste, flog es davon, gen Himmel, über die Wolken. Dort oben sprach es: „Enzele zenzele zizele zäh eichele beichele knäll.“

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